La Palma

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La Palma, die Schöne – Insel des Meerblicks

Playa de los Cancajos
Playa de los Cancajos

Von fast jedem Punkt der Insel ist sie zu sehen, die weite blaue Fläche. Von den Cumbres (einer Bergkette vulkanischen Ursprungs, die sich von Norden nach Süden zieht) fällt das Land in Terrassen zum Meer hin ab und bietet so einen Logenplatz auf das Spiel der Wolken, die sich im Meer widerspiegeln.

Bei Wanderern sehr beliebt ist der Nationalpark „Caldera de Taburiente“ im Norden der Insel. In dem riesigen, bis 2500 Meter aufragenden Kessel – nach neuesten Erkenntnissen nicht Überbleibsel eines einzigen großen Kraters sondern mehrerer kleiner Vulkankrater – finden sich Wanderwege für jeden Schwierigkeitsgrad.

Die Hauptstadt Santa Cruz de la Palma atmet noch den Glanz und Reichtum vergangener Zeiten, als die Bewohner reich wurden am Dreieckshandel zwischen Afrika, der alten und der neuen Welt. Zwar zählt die Stadt heute nur knapp 20.000 Einwohner, aber diese fühlen sich als Bürger einer echten Metropole. Morgens flaniert man die Calle O’Daly hinauf und hinunter, liest bei einem cortado im „Café La Palma“ die neuesten Schlagzeilen und redet mit dem Nachbarn über’s Geschäft, und abends geht es auf die Avenida Marítima oder zur „Placeta“, wo feine Restaurants ihre Gäste mit internationalen Spezialitäten verwöhnen.

Nirgendwo auf den Kanaren sieht man deutlicher als auf La Palma, dass die Inseln vulkanischen Ursprungs sind: Je weiter man nach Süden kommt, umso jünger wird hier die Erde. Der Norden von La Palma ist wie Gomera mehrere Millionen Jahre alt – aber an der Südspitze bildet sich alle 50 Jahre ein neuer kleiner Vulkan. Zum letzten Mal spie der Volcán de Teneguía 1971 Feuer und Asche. Die ersten Pflanzen, die das neue Land erobern, sind stets die kanarischen Kiefern. Mächtige Stämme ragen bis zu 30 Meter in die Höhe, ihre Wurzeln halten die Sedimente fest und bilden den Boden für nachkommende Pflanzen.

Im ältesten Teil der Insel hat sich ein Stück Urwald erhalten. In „Los Tilos“ stehen knorrige Lorbeerbäume neben mächtigen Vertretern der Baumheide und kämmen die Feuchtigkeit aus dem Nebel – ein echter Märchenwald, den es schöner nur auf der Nachbarinsel La Gomera zu bestaunen gibt.

Der höchste Punkt der Insel ist der „Roque de los Muchachos“ mit 2426 Metern, am nördlichen Rand der Caldera de Taburiente. Hier steht die europäische Nordsternwarte, und zur Begeisterung der palmerischen Kinder liegt im Winter sogar bisweilen Schnee. Besonders schön ist dieser Platz zum Sonnenauf- und -untergang…
…Frühmorgens auf dem Roque de los Muchachos – tausend Meter weiter unten verschwindet die Insel in einem Wolkenmeer. Die Strahlen der Sonne brennen bereits auf der Haut, aber noch sind sie nicht heiß genug um die Wolken zu vertreiben…

Fuencaliente – Urlaub im sonnigen Süden La Palmas

Zur Gemeinde Fuencaliente gehört der Hauptort Los Canarios sowie die Dörfer Las Indias, Los Quemados und Las Caletas. Der Südzipfel La Palmas bietet Geologie zum Anfassen: Je weiter man nach Süden kommt, umso jünger wird hier die Erde. Der Norden der Insel ist mehrere Millionen Jahre alt – aber an der Südspitze bildet sich alle 50 Jahre ein neuer kleiner Vulkan. Zum letzten Mal spie der Volcán de Teneguía 1971 Feuer und Asche.

Unterkünfte in Fuencaliente